Rosalind Masson ist Tänzerin, Choreografin und Somatikerin. Sie nutzt den Körper als Ausgangspunkt für die Erforschung und Reflexion des materiellen Wandels in Bezug auf kulturelle und ökologische Transformationen im Laufe der Zeit. Sie interessiert sich dafür, wie die Zusammenarbeit über Materialitäten und Disziplinen hinweg einen Dialog über Verkörperung und Transformation eröffnen kann. In ihrer Forschungs- und Performancearbeit hinterfragt sie die Auswirkungen und Anwendungen von Embodiment in Bezug auf Kultur, Gesellschaft und Umwelt. Seit 2010 produziert und performt sie ihre eigene Arbeit unter dem Titel Anima(l)us in Großbritannien, den USA und Deutschland. Sie wurde von Creative Scotland, Fonds Darstellende Kunst und Tanzpakt gefördert und erhielt Koproduktionsunterstützung von Veranstaltungsorten wie Hellerau (DE) und Tramway (UK). Für ihre choreografische Recherche erhielt sie zweimal das Dis-Tanz-Solo Stipendium des Dachverbands Tanz sowie das #Take Heart Residency Stipendium von NEU START KULTUR. Sie arbeitet seit über zehn Jahren als Tänzerin bei laborgras und ist Gründungsmitglied des Neisse Centre for Contemporary Art e.V. Sie unterrichtet Contact Improvisation sowie zeitgenössischen Tanz und Yoga für Kinder, Erwachsene und Profis. Neben ihrer eigenen Arbeit kuratiert und fördert sie die Arbeit anderer Künstler in Form von Mentoring, der Organisation von interdisziplinären Plattformen und der Unterstützung von Tanznetzwerken an der Basis. Sie hat medienübergreifend in den Bereichen bildende Kunst, Rock, Pop und Volksmusik zusammengearbeitet. Sie hat einen BA(hons) in zeitgenössischem Tanz von der London Contemporary Dance School, einen MSc in Medienkunst und Bildgebung vom Duncan of Jordanstone College of Art and Design und ist eine von der Yoga Alliance zertifizierte Yogalehrerin.
E-Mail-Adresse: rosalindmasson@gmail.com